Bester Schutz fĂŒr Ihre Gesundheit

PRIVATE
KRANKENVERSICHERUNG:
VERGLEICH 2020

Bekannt aus:

PKV-VERGLEICH.DIGITAL

- Wichtige Informationen zur privaten Krankenversicherung (PKV):

Eine Krankenversicherung ist in Deutschland verpflichtend und somit braucht sie jeder, egal ob privat oder gesetzlich versichert und völlig unabhĂ€ngig vom BeschĂ€ftigungsverhĂ€ltnis (Angestellter, Beamter, SelbstĂ€ndiger, Freiberufler oder arbeitslos). Wer in Deutschland nicht in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert ist, kann sich freiwillig privat versichern. Die private Krankenversicherung bildet, genau wie die gesetzliche Krankenversicherung, die Basisabsicherung fĂŒr den individuellen Krankheitsfall.

Der wesentliche Unterschied liegt darin, dass „Private Krankenversicherungen“ (PKV) immer privatwirtschaftliche Unternehmen darstellen, die Krankenversicherungen als Leistung anbieten und meist als börsennotierte Unternehmen agieren. Sie sind somit als gewinnorientierte Unternehmen zu bewerten und im Gegensatz zu den gesetzlichen Krankenkassen in starkem Wettbewerb zueinander. Ein VersicherungsverhĂ€ltnis zwischen Versicherungsnehmer und Versicherer kommt im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung nicht durch eine Gesetzesgrundlage, sondern durch einen privatrechtlichen Vertrag zustande.

Im aktuellen Gesundheitswesen und per Gesetz ist es möglich, eine private Krankenversicherung sowohl ergÀnzend als auch anstelle der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu nutzen (sog. Duales Krankenversicherungssystem). Mit rund 8 Millionen Privatversicherten waren 2018 rund 10 Prozent der Krankenversicherten in Deutschland krankenvollversichert

Angestellte und Arbeitnehmer sind nach dem Sozialgesetzbuch grundsĂ€tzlich versicherungspflichtig und mĂŒssen daher gesetzlich krankenversichert sein. Ab einem bestimmten Jahreseinkommen (im Jahr 2019 liegt die Versicherungspflichtgrenze oder auch Jahresarbeitsentgeltgrenze genannt bei: 60.750 Euro brutto/Jahr) können Angestellte jedoch zu einer privaten Krankenkasse wechseln. Dort winken oftmals bessere medizinische Leistungen und geringere BeitrĂ€ge im Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung.

Da die Krankenversicherung in Deutschland eine Pflichtversicherung darstellt, gilt dies auch fĂŒr GrĂŒnder und SelbststĂ€ndige. Sie können sich daher entweder freiwillig fĂŒr eine gesetzliche oder fĂŒr die private Krankenversicherung entscheiden.

In jedem Fall ist es ratsam, dass Sie die Kosten und Leistung der gesetzlichen Versicherung mit den Kosten der privaten Krankenversicherung vergleichen und abwĂ€gen, welche Versicherungsform am Besten zu Ihnen und Ihren LebensumstĂ€nden passt. Die private Krankenversicherung bietet viele Vorteil. Beispielsweise können Sie Ihre Leistung ĂŒber die Grundversorgung hinweg frei wĂ€hlen und damit individuelle Kostenanpassungen vornehmen. Sie können somit z.B. in jungen Jahren mit einem gĂŒnstigeren Tarif starten und spĂ€ter in einen leistungsstarken Tarif wechseln.

 

Beamte und BeamtenanwĂ€rter genießen hinsichtlich der Krankenversicherung einen Sonderstatus in Deutschland. Wer als sozialversicherungspflichtiger Arbeitnehmer ein Einkommen unterhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze hat, ist automatisch in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert. Knapp die HĂ€lfte der BeitrĂ€ge fĂŒr diese Versicherung trĂ€gt der Arbeitgeber, der Arbeitnehmer trĂ€gt die Kosten fĂŒr den restlichen Teil.

FĂŒr Sie als Beamte/r herrschen andere GesetzmĂ€ĂŸigkeiten: Als Beamte/r oder AnwĂ€rter/in bekommen Sie die sogenannte „Beihilfe“ durch Ihren Dienstherrn. Im Krankheitsfall können Sie darauf zĂ€hlen, dass vom Dienstherrn zwischen 50 und 70 Prozent Ihrer Aufwendungen ĂŒbernommen werden. Die Beihilfe – wie der Name schon sagt – ist folglich kein Vollschutz, sondern deckt immer nur einen Teil der Kosten ab, die bei Krankheit, Pflege, Geburt oder Tod anfallen. Den restlichen Teil tragen Beamte als „Beihilfeberechtigte“ selbst und mĂŒssen diesen versichern.

Denn seit dem 1. Januar 2009 sind auch Beamte dazu verpflichtet, ergĂ€nzend zur Beihilfe eine Krankenversicherung abzuschließen, um vollstĂ€ndig abgesichert zu sein. Dabei mĂŒssen in jedem Fall die Kosten einer ambulanten und stationĂ€ren Behandlung versichert werden. Individuelle Leistungen wie eine Zahnzusatzversicherung gelten nach wie vor als optional hinzubuchbar.

Wichtig vorab zu wissen ist, dass es bei privaten Anbietern KEINE kostenlose Familienversicherung wie bei den gesetzlichen Krankenkassen gibt. GrundsĂ€tzlich gilt die Regel: Sind beide Elternteile privat krankenversichert, mĂŒssen die Kinder ebenfalls bei einem privaten Anbieter versichert werden. Ist allerdings nur ein Elternteil ĂŒber einen Privattarif abgesichert, werden die Kinder in der Regel beim Besserverdiener oder Hauptverdiener mitversichert. Wenn also der Hauptverdiener in einer Familie privat krankenversichert ist und die Voraussetzung erfĂŒllt ist, dass das Einkommen die Jahresentgeltgrenze von aktuell 60.750 Euro brutto ĂŒbersteigt, mĂŒssen alle Kinder auch privat versichert sein. Interessant zu wissen ist in diesem Zusammenhang, dass es bei vielen Tarifen der privaten Krankenversicherer (PKV) spezielle Kinder- und Jugendtarife gibt, die auf AltersrĂŒckstellungen verzichten und deshalb sehr gĂŒnstig sind.

Die Tarife der Privaten Krankenversicherung unterscheiden sich deutlich voneinander. Anders als gesetzliche Krankenversicherungen, deren Leistungsumfang im Wesentlichen gesetzlich vorgeschrieben ist, kann die PKV ihre Tarife relativ frei ausgestalten. Ein Private Krankenversicherungs Vergleich ist daher aufwĂ€ndiger, weil sich neben den Kosten auch die Leistungen der einzelnen Tarife stark unterscheiden. Bevor Sie sich fĂŒr einen Anbieter entscheiden, sollten Sie daher zunĂ€chst ĂŒberlegen, welchen Leistungsumfang Sie wĂŒnschen.

Das hĂ€ngt davon ab, ob Ihnen eine Chefarztbehandlung wichtig ist. Es ist keineswegs so, dass privat Versicherte automatisch Anspruch darauf haben, im Krankenhaus vom Chefarzt behandelt zu werden. Aber jede Private Krankenversicherung bietet dies als Tarifoption an. Dasselbe gilt fĂŒr die Unterbringung im Einbett- oder Zweibettzimmer. Auch diese kann optional ausgewĂ€hlt werden. Ein Tipp: Wenn Sie sich dafĂŒr entscheiden, sollten Sie keine halben Sachen machen und sich fĂŒr das Einzelzimmer entscheiden. Immer mehr KrankenhĂ€user werden modernisiert, dort sind Zweibettzimmer ohnehin der Standard. Wenn Sie einen gĂŒnstigen Einsteigertarif suchen, können Sie an dieser Stelle allerdings sparen, indem Sie auf dieses Komfortmerkmal verzichten. Wenn Sie sich im Ernstfall umentscheiden möchten, bieten Kliniken auch die Möglichkeit, als Selbstzahler ein Einzelzimmer zu wĂ€hlen.

Als SelbstĂ€ndiger oder Freiberufler ist es oft schwierig, den Verdienstausfall wĂ€hrend eines Krankenhausaufenthalts zu kompensieren. Als Angestellter tritt das Problem erst spĂ€ter auf, weil im Krankheitsfall wĂ€hrend der ersten sechs Wochen Anspruch auf Fortzahlung des Gehalts besteht. Gesetzlich Versicherte haben anschließend Anspruch auf Krankengeld. In der Privaten Krankenversicherung besteht dieser Anspruch nur, wenn der gewĂ€hlte Tarif ein Krankengeld enthĂ€lt. Auch hierzu ein Tipp: Werfen Sie einen Blick in Ihren Arbeitsvertrag! Manche ArbeitsvertrĂ€ge im außertariflichen Bereich sehen Zahlungen des Arbeitgebers auch nach Auslaufen der gesetzlichen Lohnfortzahlung vor. Achten Sie bei Ihrem Privaten Krankenversicherungs Vergleich auch darauf, zwischen Krankenhaustagegeld und Krankentagegeld zu unterscheiden! Ein Krankentagegeld wird nicht nur wĂ€hrend eines Aufenthalts im Krankenhaus gezahlt, sondern bei jeder Ă€rztlich festgestellten ArbeitsunfĂ€higkeit.

Die Behandlung beim Zahnarzt ist in der gesetzlichen Krankenversicherung streng reguliert. In vielen FĂ€llen stellen Patienten fest, dass diese Leistungen nicht einmal das medizinisch Notwendige abdecken. Besonders fĂ€llt dies auf, wenn ein Zahnersatz benötigt wird. Der Festzuschuss der GKV reicht selbst fĂŒr eine Grundversorgung nicht aus. In der PKV haben Sie die Wahl, welche Leistungen Sie in Anspruch nehmen wollen. Das Spektrum reicht von einer medizinisch erforderlichen Grundversorgung bis zu aufwĂ€ndigen Implantaten, die auch Ă€sthetisch höchsten AnsprĂŒchen genĂŒgen. Entgegen einer weit verbreiteten Auffassung betreffen die EinschrĂ€nkungen der GKV aber nicht nur den Zahnersatz. Auch bei einigen Maßnahmen zum Zahnerhalt bestehen EinschrĂ€nkungen. Der Leistungsumfang bei zahnmedizinischen Behandlungen ist daher eines der wichtigsten Merkmale beim Privaten Krankenversicherungs Vergleich.

Die Entscheidung fĂŒr eine Private Krankenversicherung ist eine sehr langfristige Entscheidung. Auch jĂŒngere Interessenten sollten daher bereits daran denken, dass im Alter die SehstĂ€rke nachlĂ€sst. Angesichts der steigenden Lebenserwartung muss daher irgendwann nahezu jeder entsprechende Leistungen in Anspruch nehmen. Die gesetzlichen Krankenversicherungen ĂŒbernehmen die Kosten einer Brille nur in sehr wenigen AusnahmefĂ€llen, privat Versicherte können hingegen im Regelfall mit einer KostenĂŒbernahme rechnen. Viele Sehfehler können heute mit Laseroperationen korrigiert werden, die nicht Bestandteil des Leistungskatalogs der GKV sind. Viele Tarife der Privaten Versicherungen beinhalten auch diese Leistung. Überlegen Sie in Ruhe, ob Sie diese Option wĂ€hlen möchten! Wenn Sie eine Brille nicht stört und Sie Ihre Augen nur dann operieren lassen wĂŒrden, wenn es medizinisch absolut unvermeidbar ist, brauchen Sie diese Zusatzleistung nicht. Es ist einer der entscheidenden Vorteile der Privaten Krankenversicherung, dass Sie nur das bezahlen mĂŒssen, was Sie auch wirklich benötigen.

Auch hier haben Sie die Wahl. ZunĂ€chst dĂŒrfen Sie davon ausgehen, dass alle verschreibungspflichtigen Medikamente bezahlt werden, die auch die GKV bezahlt. Ansonsten verrĂ€t Ihnen ein PKV Vergleich, welche Medikamente in welchem Tarif ĂŒbernommen werden. Viele private Tarife sehen die Übernahme der Kosten fĂŒr OriginalprĂ€parate vor, wĂ€hrend die GKV nur preiswertere Generika („NachahmerprĂ€parate“) ĂŒbernimmt. Oft sind in den Tarifen der Privatversicherung auch Medikamente enthalten, die gesetzlich Versicherte privat bezahlen mĂŒssen, weil sie nicht rezeptpflichtig sind. Auch hierzu ein Tipp: Meist können Sie den monatlichen Beitrag senken, indem Sie einen jĂ€hrlichen Eigenanteil an den Kosten fĂŒr Medikamente vereinbaren. Dieses Prinzip kennen Sie vermutlich von der Kaskoversicherung fĂŒr Ihr Auto. Auch hier sinken die BeitrĂ€ge, wenn Sie kleinere SchĂ€den selbst bezahlen.

Eine der grĂ¶ĂŸten Sorgen von Privatpatienten ist die Beitragsentwicklung im Alter. Um den Anstieg der Kosten im fortgeschrittenen Lebensalter zu dĂ€mpfen, bilden die Privatversicherungen RĂŒckstellungen fĂŒr diese Lebensphase. Auch hierzu gibt Ihnen der PKV Vergleich Auskunft. Mit der EinfĂŒhrung des Basistarifs hat der Gesetzgeber dieses Problem vor einigen Jahren zusĂ€tzlich entschĂ€rft. Privat Versicherte können jederzeit in einen deutlich gĂŒnstigeren Basistarif wechseln, dessen Leistungen denen der GKV entsprechen. Darin sollten Sie aber eher eine Art von Notausgang sehen, in ihrem Privaten Krankenversicherungs Vergleich sollte diese Option keine Rolle spielen.

Sind Sie AnhĂ€nger von Naturheilverfahren? Vielleicht setzen Sie auch auf Akupunktur oder Homöopathie? Oder sind Sie besonders vorsichtig und möchten auch Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch nehmen, die nicht im ĂŒblichen Leistungskatalog der Krankenkassen enthalten sind? Kein Problem! Die Private Krankenversicherung bietet fĂŒr jeden den passenden Tarif!

Die AltersrĂŒckstellungen in der privaten Krankenversicherung (PKV) verhindern, dass mit dem Älterwerden automatisch die BeitrĂ€ge steigen.

Die aktuelle Beitragsbemessungsgrenze betrÀgt 2020 monatlich 4.687,50 Euro brutto.

Die aktuelle Jahresarbeitsentgeltgrenze oder Versicherungspflichtgrenze liegt 2020 bei 62.550 Euro brutto jÀhrlich.

Wer einmal aus der gesetzlichen Krankenversicherung in die private Krankenversicherung gewechselt ist, kann nicht ohne Weiteres zurĂŒck. Der Gesetzgeber will damit verhindern, dass Versicherungsnehmer in jungen Jahren die geringeren BeitragssĂ€tze der PKV nutzen und im Alter auf die gegebenenfalls gĂŒnstigere GKV ausweichen. Trotzdem gibt es Möglichkeiten in die GKV zurĂŒckzukommen. Dabei spielt es eine entscheidende Rolle, ob der Versicherte Angestellter oder SelbststĂ€ndiger ist/ war, oder von der Versicherungspflicht befreit oder die Altersgrenze von 55 Jahren ĂŒberschritten wurde.