Die PKV fĂŒr Beamte

Beamte und BeamtenanwĂ€rter genießen hinsichtlich der Krankenversicherung einen Sonderstatus in Deutschland. Wer als sozialversicherungspflichtiger Arbeitnehmer ein Einkommen unterhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze hat, ist automatisch in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert. Knapp die HĂ€lfte der BeitrĂ€ge fĂŒr diese Versicherung trĂ€gt der Arbeitgeber, der Arbeitnehmer trĂ€gt die Kosten fĂŒr den restlichen Teil.

FĂŒr Sie als Beamte/r herrschen andere GesetzmĂ€ĂŸigkeiten: Als Beamte/r oder AnwĂ€rter/in bekommen Sie die sogenannte „Beihilfe“ durch Ihren Dienstherrn. Im Krankheitsfall können Sie darauf zĂ€hlen, dass vom Dienstherrn zwischen 50 und 70 Prozent Ihrer Aufwendungen ĂŒbernommen werden. Die Beihilfe – wie der Name schon sagt – ist folglich kein Vollschutz, sondern deckt immer nur einen Teil der Kosten ab, die bei Krankheit, Pflege, Geburt oder Tod anfallen. Den restlichen Teil tragen Beamte als „Beihilfeberechtigte“ selbst und mĂŒssen diesen versichern.

Denn seit dem 1. Januar 2009 sind auch Beamte dazu verpflichtet, ergĂ€nzend zur Beihilfe eine Krankenversicherung abzuschließen, um vollstĂ€ndig abgesichert zu sein. Dabei mĂŒssen in jedem Fall die Kosten einer ambulanten und stationĂ€ren Behandlung versichert werden. Individuelle Leistungen wie eine Zahnzusatzversicherung gelten nach wie vor als optional hinzubuchbar.